Herbst

Immer kürzer werden die Tage,
es wird auch kühler, keine Frage.
Meine Rosen im Garten sind verblüht,
unser liebes Klärchen nur noch schwache glüht.
 
Vor meinem Fenster wird auch kahl der Baum.
Am Boden liegen die Blätter, am Aste nur kaum.
Am Boden schimmerts gelb, gelb rot, braun,
stundenlang könnt ich auf die fallenden Blätter schaun.
 
„Hört ihr den Wind?“,
fragt da ein Kind.
„Wie er uns sein Liedchen singt
und wie ihm der Tanz der Blätter gelingt?“
 
Die letzten Sonnenstrahlen streichen sanft übers Land.
In der Herbstbriese tanzt der Sand.
Hallo, du schöne Jahreszeit!
Komm her, ich bin für dich bereit.
 

Ich träume

Ich träume von einer Liebe,
die nie endet,
von einer Politik,
die keine Steuern verschwendet.
 
Ich träume von einem kleinen Haus,
in dem ich lebe,
mit vielen Tieren, groß und klein,
bei denen ich auf Wolken schwebe.
 
Ich träume von einem Fleckchen Land,
wo die Natur noch unberührt ist
und wo man das Träumen
nicht vergisst.
 
Ich träume von Freunden, die zu mir halten,
auch in der Not.
Von einer Freundschaft,
bis in den Tod.
 
Ich träume von Tieren
Und Zärtlichkeit.
Von einem Traum,
in die Wirklichkeit.

Was willst du

Kuck mal in den Spiegel was du alles hast,
andre Kinder sehen rot,
hast doch nichts verpasst.
Andre Kinder arbeiten für ein Stückchen Brot,
du kennst doch keine Not.
SOS die Kinder erfrieren in der Nacht!
SOS die Kinder finden zu früh den Tod!
SOS! Sahst du das Kind, das noch nie gelacht?
Du sitzt im warmen Haus,
kaufst kein Fleisch von Rindern,
machst Aufstand weg´ner Maus,
doch denkst zu selten an die Not von Kindern
in der dritten Welt!

Liebe?

Augen so blau,
Lippen so rot.
Ich liebe dich,
bis in den Tod.
Ich weiß nicht,
warum das so ist.
Ich weiß nur,
daß wenn du sprichst,
die Welt
um mich versinkt
und in meinem Kopf,
die Nachtigall singt.
Es gibt dann,
nur noch dich und mich.
Was um uns geschieht,
interessiert mich nich‘.
Für mich, ist dann nur noch wichtig,
daß du bei mir bist
und ich hoffe,
daß du mich nie vergißt.
Mit dir an meiner Seit´,
will ich durchs Leben gehen
und werde auch immer,
zu dir stehen.
Du bist die Sonne,
in meinem Leben,
dir, möchte ich,
all meine Liebe geben.
Ich möchte,
in deinen Armen sterben
und deswegen,
möchte ich jetzt um dich werben.

Mein bester Freund

Ich sah ihn leiden,
doch wollt es nicht glauben.
Er fing an das Reden zu meiden,
aß weder Äpfel noch Trauben.
 
Er bat um Hilfe mich,
doch ich konnte nichts tun.
Ich nahm seine Hand: „Ich bin immer da für dich!“
Immer wieder fragte ich die Ärzte: „Was nun?“
Doch die Antwort blieb aus,
ich fühlt´ mich so allein im Krankenhaus.
Wir sind doch Freunde
und werden gesund.
Doch was nicht aufkam war Feude
Und stetig gab es schlechte Kund´.                              

Als ich zum Heiligen Abend kam,
sah mich keiner richtig an.
Von Angst gepackt lief ich in sein Zimmer,
doch es ward leer,
groß war mein Kummer.
Für ihn gab es keine Rückkehr mehr.
 
Wahr haben wollte ich´s nicht,
denn ich sah noch immer sein Gesicht.
 
Mein Ärztin kam, um nach mir zu seh´n,
doch ich konnt´ das alles nicht wirklich versteh´n.
 
Am Abend zündete ich eine Kerze an
Und dachte daran:
Wie wir lachten
Und uns neue Spiele ausdachten.
Das kann doch nicht schon vorbei sein,
wir sind doch noch so jung und klein.

Mein Geschenk

Mein Geschenk für dich,
das siehst du nich´,
du kannst es auch nicht mit den Händen fühlen,
sondern nur tief in dir spüren.
Bei mir kann es fürchterlich schmerzen,
wagst du es damit zu scherzen.
Und wenn du dich jetzt fragst: „Was kann das sein?“
Dann sag ich dir: „Es ist meine Liebe zu dir allein!“

Meine kleine Welt

In meiner eigenen kleinen Welt,
da wohn ich in einem Zelt.
Wenn ich traurig bin, zieh ich mich hierher zurück,
meine Phantasie ist oft mein einz´ges Glück.
 
Hier kann ich in Ruhe träumen,
um den Stress zu versäumen.
Von einem Freund träume ich,
der mich niemals lässt im Stich.
 
In meiner Traumwelt gibt es weder Geld noch Zeit,
es reicht ein bisschen Seeligkeit.
Niemand ist hier ganz allein
Und niemals wird es jemand sein!
 
Doch wenn ich meine kleine Welt verlasse,
komme ich in eine Welt, die ich hasse.
Manchmal möcht´ ich ganz schnell dort verschwinden,
um mein Glück in meiner Welt zu finden.

Musste das denn wirklich sein?

Ich seh´ dich an und weiß genau,
du bist schon wieder total blau.
Du hast auch schon wieder genommen Drogen
Und an jeder Menge Scheiß gezogen.
 
Groß und größer werden deine Augenränder,
immer trüber deine Liederbänder.
Du warst doch schon einmal fast tot,
doch deine Freunde waren für dich da in dieser Not.
 
Mensch Junge hör auf mit diesen Drogen,
denn daß sie gefährlich sind, ist bestimmt nicht gelogen!
Wo bist du gestern noch gegangen hin?
Und was ist passiert mit deinem Kinn?
 
Du hast schon wieder dich geschlagen,
sei ehrlich, du kannst mir alles sagen.
 
Du warst also doch in Not
Und jetzt bist du tot. 

Rettet Mutter Erde

Die Erde stirbt immer schneller,
unsere Umwelt ist doch schon total im Keller.
Die Flora und Faune ist fast zerstört
Und das find ich echt unerhört.
Vor Tausenden von Jahren
Hatten Mensch und Natur sich noch nicht in den Haaren.
 
Wenn ich draußen bin, dann seh´ ich die Natur leiden,
seht ihr denn nicht, sie hat begonnen sich in Trauer zu kleiden.
Wir haben sauren Regen
Und schlechte Luft auf allen Wegen.
 
Die Erde fängt an, sich an uns zu rächen,
sie wird bald unter unseren Füßen zusammenbrechen.
Ein großer Teil von ihr liegt schon in Ach´ und Schutt
Und die Ozonschicht ist auch fast ganz kaputt.
 
(Am liebsten möchte ich unschuldig sein!)

Sehen

Sahst du das Kind,
das noch nie gelacht?
Oder das Kind,
das mit Arbeit totgemacht?
Kennst du das Elend
Auf dieser Welt?
Wo ist es hin
das viele Geld?
Das Tag für Tag
Aufs Neue gedruckt.
Hast du jemals weiterals
Zum Büro geguckt?
Es gibt soviel Leid
Auf unsrer Erde.
Wenn ich Bilder davon sehe,
ist´s ein Wunder, dass ich traurig werde?
Unsere Tiere sterben aus,
jeden Tag mehr.
Es gibt nur noch Wenige,
nicht nur zu Land, sogar im Meer.
Es gibt so viele Kriege,
doch warum und wozu?
Die Antwort darauf kenn ich nicht!
Vielleicht kennst sie ja du?!
 
Warum nur gibt´s
Soviel Gewalt?
Warum holzt man ab
Den Regenwald?
All das würd´ ich sogern ändern,
doch ich brauch dazu
die Hilfe von euch allen
und zwar schneller als im Nu!
Lange hält das
Unsere Welt nicht weiter aus
Und dann lebt auf ihr nichts mehr,
nicht einmal eine kleine dicke Laus.